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Tag 1 - Marciac - Maubourguet

  • Autorenbild: Brigitte Wanderlust
    Brigitte Wanderlust
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Nach einer langen Fahrt mit dem Car gestern Sonntag sind wir nach einer Nacht in Tarbes in die Pilgerfusswallfahrt nach Lourdes gestartet.

Kurz vor 8 Uhr holt uns, gestärkt vom Frühstück , ein Car ab und bringt uns zum Ausgangspunkt der 4 Tage Fusswallfahrt. Das Dorf Marciac.

Schon bei der Hinfahrt mit dem Car ist das Wetter weder wie erwartet noch wie gewünscht - grosse Regentropfen fallen auf die Carfrontscheibe, es blitzt und donnert.



Noch während des Gottesdienstes in der Eglise Notre-Dame de l'Assomption ist das Gewitter und der Regen durch die offene Kirchentüre und auf dem Dach zu hören. Es regnet noch immer leicht als wir wieder aus der Kirche treten und es wird in der nächsten Stunde mal trocken, mal nass sein - zumindest von oben.



Jeder bekommt vor der Boulangerie ein Lunchpaket und wir starten um 10:30 Uhr - die einen mit Regenjacke, die anderen mit Schirm ausgerüstet oder einfach so, auf die erste Wanderetappe nach Maubourguet.

Eine viertel Stunde auf dem Weg befreien sich die ersten von den Regenklamotten.



Der Weg führt aus dem Dorf Marciac ein wenig aufwärts. Wegen dem Gewitter ist der Weg recht schlammig und rutschig. Aufwärts geht es recht gut wobei es dann abwärts zwei leicht "auf den Sack" haut - darunter mich.

Erneut sitzt ein kurzer Regen ein der aber bald wieder zu Ende ist. Nach und nach lernen sich die Leute kennen, die Gespräche vertiefen sich und im gegenseitigen Miteinander begehen wir den Weg. So sind auch helfende Hände gefragt, um andere Rucksäcke zu tragen.



Die Nachwirkungen vom Regen zeigen sich weiter und die Wasseransammlungen auf dem Weg zwischen Landwirtschaftsfeldern werden elegant umgangen.



Nach 12 km erreichen wir um 14 Uhr die Kirche Église de la Nativité-de-la-Sainte-Vierge in Auriébat, bei der wir die Mittagsrast halten. Es ist toll, dass es eine öffentliche Toilette sowie Trinkwasser hat. Alltägliche Selbstverständlichkeiten werden an so Tagen zu kleinen Freuden.



Nach einer Stunde Pause gehen wir bei mittlerweile blauem wolkenlosen Himmel weiter. Die verbleibenden 10 Kilometer führen durch lichten Wald abwärts und durch die Ebene hinein nach Maubourguet. Der anfänglich nasse Tag endet in einem warmen sonnigen Abend.



Nachdem wir in drei Gruppen aufgeteilt unsere jeweiligen Unterkünfte aufgesucht, geduscht und Abendessen eingenommen haben, treffen wir uns nach 21 Uhr zu einem kurzen Abendgebet. Viele sind müde und gehen bald ins Bett.

 
 
 

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